Die Bundesnetzagentur hat gegen einen großen deutschen Telekommunikationsanbieter ein Bußgeld in Höhe von 75.000 Euro verhängt. Wie sie am 25.02.2015 mitteilte, habe das Unternehmen wiederholt gegen seine Pflichten beim Anbieterwechsel verstoßen. Verbraucher seien längeren Versorgungsunterbrechungen und den damit verbundenen Belastungen ausgesetzt gewesen, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Geldbuße ist noch nicht rechtskräftig. Allein im Jahr 2014 ist es nach Angaben der Bundesnetzagentur in rund 5.000 Fällen beim Anbieterwechsel zu einer Versorgungsunterbrechung gekommen.

Bußgeldobergrenze bei jeweils 100.000 Euro

Die Unterbrechung bei einem Wechsel des Telekommunikationsanbieters darf nicht länger als einen Kalendertag dauern. Der Gesetzgeber nimmt dabei sowohl den neuen als auch den alten Anbieter in die Pflicht, alle Vorkehrungen für einen weitestgehend unterbrechungsfreien Wechsel zu treffen. Die gesetzlich vorgesehene Bußgeldobergrenze bei Verstößen gegen die Regelungen zum Anbieterwechsel liegt bei jeweils 100.000 Euro. Zugunsten des betroffenen Anbieters sei berücksichtigt worden, dass sich dieser aktiv an der branchenübergreifenden Erarbeitung und Einführung effizienterer Prozesse zur langfristigen Verbesserung des Anbieterwechsels beteilige.

 

Quelle: beck-aktuell-Redaktion, Verlag C.H. Beck.

Bundesnetzagentur belegt Telekommunikationsanbieter mit Bußgeld wegen Verstößen beim Anbieterwechsel

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