Der Prozess wegen des Besitzes von Kinderpornografie gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy ist nach einem Schuldeingeständnis gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Am zweiten Verhandlungstag vor dem Landgericht Verden gab Edathy zu, sich mit seinem dienstlichen Laptop kinderpornografische Videos und Bilder aus dem Internet besorgt zu haben.

 

Einstellung nach Geständnis

«Ich habe eingesehen, dass ich einen Fehler begangen habe. Ich habe dazu lange gebraucht», räumte Edathy am 02.03.2015 in einer von seinem Rechtsanwalt vorgelesenen Erklärung ein. Oberstaatsanwalt Thomas Klinge hatte ein solches Geständnis des 45 Jahre alten Ex-Politikers gefordert. Daraufhin beschloss die Strafkammer des Landgerichts Verden die Einstellung nach § 153a StPO. Edathy muss 5.000 Euro an den Kinderschutzbund Niedersachsen zahlen.

Edathy war auf Kundenliste eines Vertreibers von Kinder- und Jugendpornos aufgetaucht

Die Anklagebehörde hatte Edathy vorgeworfen, im Herbst 2013 kinderpornografische Videos und Bilder aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Die Ermittler waren auf ihn aufmerksam geworden, weil sein Name auf der Kundenliste einer kanadischen Firma aufgetaucht war, die auch Kinder- und Jugendpornos vertrieben haben soll.

 

Quelle: beck-aktuell-Redaktion, Verlag C.H. Beck, 2. März 2015 (dpa)

 

LG Verden: Kinderporno-Prozess gegen Edathy nach Geständnis eingestellt

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